Klimaschutz geht uns alle an. Der ökologische Fußabdruck unserer Bekleidung ist groß. Der Anbau von Baumwolle verschlingt große Ressourcen in den Anbauländern. So ist das Austrocknen es Aralsees in Zentralasien hauptsächlich auf den großen Wasserverbrauch des Baumwollanbaus zurück zu führen. Aber auch das Färben und Veredeln von Baumwollstoffen benötigt viel Wasser und Energie und führt damit zu einem erheblichen CO2-Ausstoß.

Was kann man tun?

Zuerst einmal ist es immer richtig, ein Kleidungsstück möglichst lange zu tragen. Dadurch verringert man den Ressourcenverbrauch deutlich.

Ein billiges Kleidungsstück ist nicht immer billig, wenn man sich die „hidden costs“, anschaut, also die Kosten, die die Weltgemeinschaft tragen muss in Form von Klimaemissionen und Umweltschäden. Hier scheidet so manches nachhaltig produzierte Kleidungsstück besser ab.

In unserem Betrieb wird Energiesparen immer schon groß geschrieben.

Mit der Wärme des Abwassers wird Brauchwasser vorgewärmt, um damit CO2-Emissionen einzusparen. An den Spannrahmen sorgen Wärmetauscher dafür, dass mit der Abluft die Frischluft vorgewärmt wird, was ebenfalls zu einem deutlich niedrigeren Erdgasverbrauch führt. Öl wurde durch Erdgas abgelöst. Mit der Abwärme der Klimaanlage wird das Büro geheizt. Alte Neonröhren wurden durch modernste LED-Technik ersetzt.

Unser „Energieteam“ sucht ständig nach neuen Ideen und Anregungen, um den Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß weiter zu senken.

Seit 2015 führt unser Betrieb jährlich ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durch.

Übrigens, eine Faustregel besagt, dass 1°C niedrigere Heiztemperatur ca. 6% Brennstoff einspart und damit das Klima entlastet. Warum also nicht eine kuschelig-warme Cordhose anziehen und die Heizung etwas herunter drehen ?

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